spiegelbild.
michael jackson weilt ja schon einige woche nicht mehr unter uns. der eintrag soll jetzt aber kein nachruf werden. denn a, wäre ich damit verdammt spät dran, b) gab’s den schon an anderen stellen und c) habe ich auch keine lust einen zu schreiben. vielmehr dreht es sich um seinen song “man in the mirror”. der song ist zwar kitschig, aber er regt zum nachdenken an.
I’m starting with the man in the mirror
I’m asking him to change his way
And no message could have been any clearer
if you wanna make the world a better place
take a look at yourself, and make a change
mit dem song beruft sich jacko auf eine japanische zen-weisheit:
“the world is like a mirror, you see? smile, and your friends smile back”.
die idee ist ganz einfach: ändere dich und du änderst damit dein umfeld und im besten falle die ganze welt. gut, das ist etwas arg idealistisch, aber probieren kann man es.
der dalai lama sagt hierzu: “zu glauben, dass wir andere wesen lieben können, wenn wir uns selbst ablehnen und verabscheuen, ist unsinnig”. damit hat er recht. denn man kann nicht von anderen erwarten, dass sie einen lieben oder mögen, wenn man sich selbst nicht liebt oder nicht mag. damit wären wir wieder bei “man in the mirror”. wenn wir uns selbst nicht ändern, wird sich auch sonst nichts ändern. man kann beispielsweise bei der unfreundlichen und griesgrämigen kassierin oder verkäuferin anfangen und ihr trotzdem einen schönen tag wünschen. ihre verwunderung und das lächeln in ihrem gesicht, entschädigt für vieles.