feed me, feed me, feed me!
das scheint ein kleiner roboter oder sowas in der art meinem gehirn zu sagen. denn ich brauche ständig neuen input. das hat nichts damit zu tun, dass ich mich mit nichts zufrieden gebe. ganz im gegenteil. ich habe auch kein ads oder sonstige psychischen krankheiten. abgesehen von chronischer verpeiltheit und chronischem chaotischsein bin ich kerngesund. mir wird nur schnell langweilig. ich könnte nie ständig musik von einer band oder eines genre hören. das wäre mir viel zu langweilig. genauso ist es mit filmen oder büchern. ich kann mich nicht auf eines beschränken. ich will alles. ich brauche alles. vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich viele interessen habe. ich interessiere mich für jeden scheiß. ich fühle mich manchmal, als ob ich ein vampir oder oder wie ein junkie, der einmal angefixt, nie wieder von dem zeug los kommt. ständig muss ich was aufsaugen. informationen, musik, filme, bücher, themengebiete von a-z, einfach jeden scheiß. das soll jetzt kein pseudo-selbstmitleiderregender und selbstdarstellender eintrag ala “ichbinsotollweilichvieleinteressenhabe” sein. mich stört das sehr. aber was kann man dagegen tun? das gehirn lässt sich ja nicht abschalten und irgendwas im körper schreit immer nach etwas neuem, interessanten. ich frage mich, woher das nur kommt.
wie kommen interessen zu stande? wieso interessiert sich der eine für briefmarken sammeln und der andere für pferdewetten? oder der eine für so gut wie alles und der andere fast nichts? wer oder was ist für interessen verantwortlich – das umfeld? der charakter? gene? entwicklung? zufall? interessen haben ja auch etwas mit dem persönlichen geschmack und der persönlichkeit zu tun. und wie der geschmack zustande kommt oder wieso jemand diesen oder jenen geschmack hat, sind andere, aber ähnlich fragen. damit wären wir auch bei der psychologie und soziologie gelandet, die übrigens auch wahnsinnig interessant sind…









